Hans-Joachim Schröder kann einen neuen prominenten Neuzugang bei seinen Unterstützern vermelden: Holm-Henning Freier, Vorsitzender des Latücht-Vereins, wird am 1. Juni Herrn Schröder wählen.
In der "Jugend-, Kultur-und Sozialarbeit" müsse "sich unbedingt und sehr bald etwas zum Besseren wenden", erklärt er auf der Homepage des Neuen.
Wann genau sich Holm-Henning Freier zu diesem Schritt entschloss, ist unklar, der Eintrag erfolgte jedenfalls dieser Tage.
Einige - ganz rationale und parteienunabhängige - Erinnerungen von unserer Seite aus seien dieser unscheinbaren Nachricht noch angefügt: Freier sympathisiert seit Jahren mit der Neubrandenburger SPD und sitzt für die Sozialdemokraten im Kulturausschuss der Stadtvertretung. Im Wahlkampf von Gisela Ohlemacher (SPD) spielte Herr Freier, so wie wir das beobachten konnten, keine besondere Rolle. Die SPD enthielt sich einer Empfehlung für einen der beiden Kandidaten. Holm Freiers Frau, die ehemalige Chefin des Latücht-Kinos, stand als offizielle Unterstützerin auf den Internetseiten der Einzelbewerberin Claudia Dietrich, was sich nun allerdings nicht mehr nachlesen lässt. Wir erinnern uns aber noch an das zeitweise etwas gestörte Verhältnis von Claudia und Achim.
Schlaft schön meine Lieben, Euer Lokal-Willi
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- 2008-05-28 @ 00:17:44
Hallo Holm-Henning,
das ist ja mal wieder eine Nachricht - bei Herrn Schröder outen sich ja täglich neue Personen der Öffentlichkeit. Paul müht sich mit den "Betrüger für Krüger"... und Willi wird langsam zum Journalisten.
Jetzt kommt die Zeit, die Zeit für "Veränderungen" - ich finde diesen Wind sehr erfrischend.
DANKE NEUBRANDENBURG - Euch eine friedliche Nacht!
Simon (der Links-Wähler - der ja nie wusste was er jetzt machte)-
- 2008-05-28 @ 16:34:06
Hier noch mal für die Schrödi-Fans mein Beitrag:
Endlich, Großmogul Holm-Henning betritt die Film(Wahlkampf)bühne! Ich hatte ihn schon vermisst. Und was will er? Natürlich mehr Dukaten. Schließlich wollen er und seine Angestellten nach öffentlichem Tarif bezahlt werden und das Weihnachtsgeld von 2.000 € pro Nase sicher haben (kein Witz: http://www.latuecht.de/verein/dokumente/Anmerkungen_Lat%FCcht_personal.pdf ). Da reichen die 76.000 €, die die Stadt jedes Jahr zahlt, natürlich nicht aus. Na, dass da mal kein Neid aufkommt. Das kommunale Kino in Rostock muss mit weniger als die Hälfte auskommen, die Stadt Neustrelitz zahlt an ihr Kino sogar nur 4.000 € im Jahr. Aber die haben bestimmt auch keinen so tollen Kino-Chef. Also, weiter getreu dem Motto "Wer am lautesten schreit, hat auch die vollsten Taschen!". Und wenn mal wieder Ebbe in der Kinokasse ist, erst die Mitarbeiter rausschmeißen, für einen selbst reichts dann noch (auch kein Witz: letztes Jahr wurden wegen angeblich leerer Kassen alle Mitarbeiter entlassen, außer Holm-Henning un sin Fru. Die hatten, oh Wunder, längere Kündigungsfristen in ihren Arbeitsverträgen. Und bevor wieder der Vorwurf von Insidergeschäften kommt: das stand im Nordkurier).-
- 2008-05-28 @ 18:29:21
@Spin-Doctor,
dann muss ich wohl auch noch 1x... ;-)
Wenn es wirklich 76T€ sind, dann finde ich es immer noch besser angelegt, als die Vorzeigemannschaft der "Kölner Haie" äh Tollense-Sharks mit 28.500 EUR (zzgl. Stadtwerkesponsoring) zu füttern.
Es ist ein Farce ggü. anderen Vereinen und Jugendeinrichtungen für die kein Geld vorhanden ist. Es ist halt einfacher, wenn Aufsichtsratsmitglieder - äh Amtsinhaber direkt den Geldfluss lenken.
http://www.tollensesharks.de/saison%202008%20OBWahl.htm
Simon (enttäuscht)-
- 2008-05-28 @ 19:16:13
Stevi
DAS IST HART. Bist Du jetzt auch des "Betrügers für Krüger" überführt oder gibt es hier was gegenteiliges zu sagen?
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- 2008-05-30 @ 10:41:18
Wo bleibt das Geld der Neubrandenburger
Die ganze Vielfalt von Fernsehen und Radio jetzt auch in Alt Rehse, Mallin und Neverin
Wenige Kröten in Neubrandenburg werden bejammert, warum wird das Geld der Neubrandenburger in anderen Orten verbraten ?
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- 2008-05-28 @ 01:28:06
Holm-Hennings Wahl ist seine Wahl!
Holm-Henning Freier ist in seiner Wahl zwischen den verbliebenen Kandidaten so frei wie es ihm sein Name vorgibt. Jeder SPD-ler steht in diesen Tagen vor einer Wahl, die sehr schwer ist. Es gibt halt keine Kandidatin der SPD mehr im Rennen.
Trotzdem sollten alle Mitglieder und Wähler der SPD zur Wahl gehen. Das ist ihr demokratisches Recht. Und dieses Recht wahrzunehmen, ist auch ihre erste Pflicht als Demokraten.
Wenn Holm-Henning Freier seine Wahl zugunsten Herrn Schröders trifft, dann ist das seine persönliche Meinung, der ganz sicher tiefgründige Überlegungen zugrunde liegen. Das sollte jeder akzeptieren.
Ich – als SPD-Vorsitzender der Region – tue das.
Michael Stieber
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- 2008-05-28 @ 08:13:48
auch wenn man nicht unbedingt spd-wähler in in nb sein muss, fällt dieser kommentar auf. michael stieber ist der einzige parteivorsitzende der sich hier meldet. der blog wird stadtpresseorgan, da ja im printbereich kaum botschaften a la m. stieber zu vernehmen sind. gibt es die aussage noch mal im printbereich? das sollten doch spd´ler wissen. sonst gilt die sorge der ex-sozialdemokratisierung, der ex-kommunizierung, der ex-konformationierung, der ex-entjugendweihung. schnoor ist ja schon im fegefeuer. nur gar will der egozentrische und spd-unsoldarische broiler nicht werden.
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- 2008-05-29 @ 11:26:50
Na wunderbar. Schon vergessen: Ihr seid eine der großen Volksparteien bzw. der traurige Rest, der davon in Neubrandenburg übrig geblieben ist. Darf ich mal fragen, was ihr dafür getan habt, damit es nicht zur derzeitigen Konstellation kommt? Außer Gefasel kommt von euch nämlich nichts. Ich möchte mal daran erinnern: Einen eigenen, geeigneten Kandidaten konntet ihr nicht beibringen. Obwohl ihr lange genug Zeit hattet, darüber nachzudenken. Eure Notvariante Ohlemacher (nett aber unbekannt) habt ihr (man könnte unterstellen - wissentlich) verbraten. Der Schnoor erkannte das Dilemma frühzeitig und baute den Schröder auf. Dafür habt ihr ihn belegt. Genosse Freier motivierte Frau Dietrich in den Ring zu steigen, um sein erklärtes, persönliches Feindbild aus dem Amt zu jagen. Als das nicht klappt, wechselt er flugs ins Schröderlager. Das ist dann aber "...seine persönliche Meinung, der ganz sicher tiefgründige Überlegungen zugrunde liegen... . Das findet ihr gut und das "...sollte jeder akzeptieren". Ich nenne so was "Stellvertreterkrieg". Hauptsache der CDU-ler ist weg. Egal wer folgt. Und wenn dazu Einer aus den eigenen Reihen beigetragen hat, um so größer die Zufriedenheit. Dass ihr auf Bundesebene keinen Fuß mehr auf den Boden kriegt, verwundert nicht. Weil ihr schon auf kommunaler Ebene versagt! Den handelnden Personen geschuldet.
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- 2008-05-29 @ 12:08:43
kommentar: recht hat der wahl-zeit-geist. mal gucken was die spd noch an neuen selbstzerstümmerlungsritualen für die kommunalwahl erfindet.
genitalverstümmelung ist bereits erfunden und wird in anderen undemokratischen regionen der welt prasktiziert. besser: Zungenpiercing mit spd-gedenkbrosche
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- 2008-05-29 @ 12:49:55
Na dann mal zugeklappt das Visir,
aus Sicht der SPD gab es eine geeignete Kandidatin. Sie wurde mit über 90 Prozent der Stimmen auf einer Vollversammlung des Kreisverbandes gewählt. Es bestand mit der Gewerkschafterin Ohlemacher durchaus die Chance sich mit der LINKEN auf eine gemeinsame Kandidatin zu einigen, zumal bekannt war, dass Frau Parlow kein gesondertes Interesse an dem Job hatte. Das dies bedauerlicherweise nicht gelungen ist, lag nicht an der Person. Frau Ohlemacher ist in die Vereinslandschaft dieser Stadt (man muss sich mal mit denen unterhalten, die sich auch tatsächlich kümmern) fest integriert und auch bekannt. Sie vertritt als Regionsschefin des DGB über 70.000 Mitglieder. Sie ist seit vielen Jahren als Stadtvertreterin tätig und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Sie verfügt damit über eine kommunalpolitische Kompetenz (ich meine Kenntnisse über öffentliches Recht, die öffentliche Finanzwirtschaft und Managment-know-how) die sich andere Kandidaten erst erarbeiten müssen. Sie war keine Notvariante, die SPD hatte bereits im Januar 2007 die oben beschriebene Vollversammlung. Das die Öffentlichkeit anderen Kandidaten bei der Wahl mehr Stimmen gegeben hat, nimmt auch die SPD zur Kenntnis.
Zur unterschiedlichen Betrachtung von Herrn Schnoor und Herrn Freier: Herr Schnoor hat aktiv in der Öffentlichkeit zu einer Zeit, als es noch eine legitimierte SPD-Kandidatin gab, gegen Sie Wahlkampf geführt. Natürlich auch gegen den amtierenden OB, aber eben auch gegen Gisela Ohlemacher.
In jedem Organisationstatut einer Gruppierung steht dazu in ähnlicher Art und Weise folgendes:
Organisationsstatut der SPD
§ 6 (1) Unvereinbar mit der Mitgliedschaft in der SPD ist
die
a) gleichzeitige Mitgliedschaft in einer anderen konkurrierenden
politischen Partei oder Wählervereinigung,
b) die Tätigkeit, Kandidatur oder Unterschriftsleistung
für eine andere konkurrierende politische Partei
oder Wählervereinigung,
c) Kandidatur gegen die von der zuständigen Parteigliederung
bereits beschlossene Nominierung für
ein öffentliches Amt oder Mandat.
(2) Entsprechendes gilt für Vereinigungen, die gegen
die SPD wirken. Die Feststellung der Unvereinbarkeit
trifft der Parteivorstand im Benehmen mit dem Parteirat.
Er kann die Feststellung wieder aufheben.
Diese Feststellung bindet auch die Schiedskommissionen.
(3) Das Verfahren richtet sich nach § 20 SchO.
Diese Ordnung kann man gut finden oder nicht, sie existiert. Jedes Mitglied der SPD ist ihr unterworfen. Sie kann geändert werden, wurde es bisher haber nicht. Anscheinend gibt es also gute Gründe für eine solche Ordnung. Dagegen hat Herr Schnoor seit seiner öffentlichen Unterstützung für Herrn Schröder bis zum ersten Wahlgang am 18.05.2008 jeden Tag verstoßen. Ich denke, diese Fakten sind unwidersprochen. Wie man im allerdings im Nachhinein damit umgeht, entscheidet die SPD. Insofern soll und kann das hier auch keine Wertung sein, (dafür gibt es die entsprechenden Gremien) sondern lediglich eine Darstellung der Fakten.
Herr Freier hat nichts dergleichen getan. Zumindest nicht öffentlich. Es gibt bedauerlicherweise nach dem ersten Wahlgang keine Kandidaten der SPD mehr. Mehr hat der Kreisvorstand nicht gesagt. Jeder hat das Recht für seine Überzeugung zu werben und einzutreten. Wenn es jedoch einen gemeinschaftlichen Beschluss gibt, wie den oben erwähnten über die Kandidatur von Gisela Ohlemacher, dann erwartet jede Gemeinschaft Solidarität und Loyalität von Ihren Mitgliedern. Ansonsten ist man erstens keine Gemeinschaft mehr und zweitens verliert man jedwede politische Handlungsfähigkeit. Daran sind jedoch nicht diejenigen Schuld, die sich loyal verhalten haben. Herrn Freier ist deshalb in dieser Hinsicht absolut nichts vorzuwerfen.
Eine Bitte, bevor auch von einem Zeit-Geist derartige Kritik geübt wird, könnte man sich wenigstens mal informieren.
Doch ich befürchte, mit Wissen lässt es sich nicht mehr so schön kritisieren.-
- 2008-05-29 @ 14:02:55
hi spd´ler,
ich dachte ihr wärt schon von der roten Liste (vom aussterben bedrohte lebewesen) weggenommen worden. aber mit stieber und oppermann gibt es noch drei im blog. ist halt fortpflanzungstechnisch nicht so doll.
aber mit ernst:
als die spd ihre statuten beschlossen konnte die genossen noch lesen und schreiben. damals gab es noch arbeiterbildungsvereine.
wenn ich nachfolgenden absatz lese, kapier ich bei euch gar nichts mehr.
"Organisationsstatut der SPD
§ 6 (1) Unvereinbar mit der Mitgliedschaft in der SPD ist
die
a) gleichzeitige Mitgliedschaft in einer anderen konkurrierenden
politischen Partei oder Wählervereinigung,
b) die Tätigkeit, Kandidatur oder Unterschriftsleistung
für eine andere konkurrierende politische Partei
oder Wählervereinigung,
c) Kandidatur gegen die von der zuständigen Parteigliederung
bereits beschlossene Nominierung für
ein öffentliches Amt oder Mandat.
(2) Entsprechendes gilt für Vereinigungen, die gegen
die SPD wirken. Die Feststellung der Unvereinbarkeit
trifft der Parteivorstand im Benehmen mit dem Parteirat.
Er kann die Feststellung wieder aufheben.
Diese Feststellung bindet auch die Schiedskommissionen.
(3) Das Verfahren richtet sich nach § 20 SchO."
wat is der schroeder nun:
Partei??? Wählervereinugung??? ist der unterstützerkreis von Schroeder eine "Vereinigung, die gegen die SPD wirkt"???
wenn müsste die reihe der strafdelikte um den Posten "Einzelkandidat" erweitert werden. so lese ich gesetzte.
tach schöön herr spd-staatsanwalt.
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- 2008-05-29 @ 16:43:30
Nix Staatsanwalt im Sinne eines Anklägers,
es ging lediglich um die Begründung, warum es einen Unterschied für die SPD in der Betrachtung des Handelns von Herrn Freier und Herrn Schnoor geben könnte.
In diesem Fall dürfte § 6 Abs. 1 Nr. b) im Sinne einer "Wählervereinigung" zutreffen. Denn bei einer OB-Wahl gibt es naturgemäß so etwas nicht. Für die Beurteilung ob dies so zutrifft, ist der Vorstand und die Schiedskommission zuständig.-
- 2008-05-29 @ 17:41:52
da ich kein jurist bin will weich formulieren: das erscheint mir mit den Statuten gegen schnoor vorzugehen als nicht justitiabel.
ein verstoß muß im allgemeinen einen konkreten gegenstand benennen. da liegt wohl eine statutenlücke vor, seit dem die personendirektwahl eingeführt ist. Eine "Wählervereinigung" ist doch sicherlich ein rechtlich definierter Begriff. mindestens im GbR-Bereich. Ein "Unterstützerkreis" setzt hingegen keine kollektive vereinigungshandlung voraus. sind individualaussagen von unterstützern.
aber genaues weiß ich eigentlich nicht.
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- 2008-05-29 @ 14:23:51
hi spd´ler,
deine worte.
"Na dann mal zugeklappt das Visir,"
ist das der neue angriffsstil der spd? weiter so. unheimlich stark. wahre helden öffnen das visir vorher. zeigt höflichkeit und ritterlichkeit. immerhin gibt hier drei spd´ler welche mit offenem visir bloggen. stieber, freier und oppermann. bist wohl häßlich und böse. wie hieß es mal in der clerasilwerbung: peter geht mit biggy. Tom mit Helm.
spd, helm ab zum gebet.
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- 2008-05-29 @ 16:43:50
Hallo klugschmeiser,
der Anfangssatz "zugeklappt das Visir", war lediglich sportlich in Bezug auf das zu erwartende Argumentationsduell gemeint. Im übrigen habe ich mich bemüht, sachlich meine Argumente vorzubringen. Das musst Du noch üben! ;-)
Ansonsten: häßlich bestimmt, auch kein großer Held aber bestimmt nicht böse. Insofern Respekt vor den Herrn Stieber, Freier und Oppermann. Den hast Du doch auch oder, klugschmeiser ;-) ???-
- 2008-05-29 @ 17:31:50
dabke für die antwort. ich sehe, das visir geht wieder etwas hoch. vielleicht geht es ja noch ein bißchen höher.
ann meiner sachlichkeit werde ich weiter üben. Über mangelnden Respekt vor den anderen SPD´lern kann ich nicht klagen. Zum Glück hast Du nicht nach meinem Mitleidsgrad mit ihnen gefragt.
nix für ungut.
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- 2008-05-29 @ 14:47:44
Erstens: Spekulativ! „…bestand mit der Gewerkschafterin Ohlemacher durchaus die Chance sich mit der LINKEN auf eine gemeinsame Kandidatin zu einigen, zumal bekannt war (so??), dass Frau Parlow kein gesondertes Interesse an dem Job hatte…“ Frau Parlow ist angetreten. Sogar beeindruckend gut. Also doch eine Verlegenheitslösung? Es geht auch nicht um die Person oder Kompetenz von Frau Ohlemacher, derem Mut, sich zur Wahl zu stellen, ich Respekt zolle. Es geht auch nicht um die Mitglieder, die sie sonst vertritt, sondern um die Wähler in Neubrandenburg. Und ich behaupte, da war sie vielen bis dahin relativ unbekannt.
Zweitens: Wenn ihr so eine Ordnung habt, warum wendet ihr sie nicht an? Oder warum erst im Nachhinein? Das hätte zumindest für saubere Fronten ohne Verdächtigungs-Hick-Hack gesorgt.
Drittens: Dass Frau Dietrich eng mit dem Umfeld des Latücht verbunden ist, dürfte bekannt sein. Auch, dass Frau Freier sich für deren Wahl stark gemacht hat. Es ist davon auszugehen, dass Herr Freier diesem Umstand zumindest duldend, wenn nicht sogar selbst unterstützend gegenüberstand. Es ist auch kein Geheimnis, dass er zeitgleich der SPD nahe steht. Und es ist erst recht kein Geheimnis, dass er mit Paul Krüger nicht mehr kann und will. (siehe seinen Auftritt im Jugendclub). Sich dann zum Schröder zu bekennen, sieht nach persönlicher Abrechnung und nicht nach „ gründlich durchdacht“ aus. (man könnte böswillig unterstellen, er pokert in Richtung Zukunft für sich und das Latücht; an dessen Erhalt mir übrigens auch sehr gelegen ist). Das alles sieht der Außenstehende unter dem Banner der SPD ablaufen. Dafür muss man sich auch nicht extra informieren. Welche Schlussfolgerungen ich persönlich gezogen habe, ist oben dargestellt. Welche Verantwortung ihr für diesen teils recht feindseligen Wahlkampf tragt, darüber solltet ihr auch nachdenken.
Abschluss: Sicher steht es Herrn Freier frei, einen Kandidaten zu wählen und auch zu unterstützen. Dabei sollte er aber auch bedenken, welches Bild er persönlich in der Öffentlichkeit abgibt.
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- 2008-05-30 @ 12:55:43
@Michael Stieber
"Opportunismus ist zum Kotzen, aber er ist kein Monopol der Politiker." (Helmut Schmidt) - Bestimmt aber in der Politik gibt es eine lange Tradition. (Neubrandenburger)
Sehr geehrter Herr Stieber,
Entschuldigung ich habe da einfach mehr von SPD und DIE LINKE erwartet. 7 Jahre ging es mit Neubrandenburg abwärts (höhere Arbeitslosenzahl, STREI-CHUNGEN in Jugend-, Sozial-, Kulturbereichen aber „Investitionen“ in selbstherrliche Tempelanlagen, Autokratie und Klüngelwirtschaft, „exzentrischer Führerstil“ in Stadtverwaltung und kommunalen Unternehmen, ...). In den Wahlkampf-Veranstaltungen von Frau Ohlemacher wurde die Unzufriedenheit der SPD mit dem Amtsinhaber explizit dargelegt und der Wille zum Wechsel betont.
Natürlich kann ich verstehen, dass es schwer zu verwinden ist, wenn die eigene Kandidatin ausgeschieden ist. Überraschend kann das Ergebnis - ob der veröffentlichten nahezu punktgenauen Wahlforschung - wohl für niemand gewesen sein. Wo ist der Wille zum Wechsel geblieben? Die Möglichkeit Dr. Krüger aus dem Amt zu jagen besteht noch immer. Warum nutzen die SPD (und damit Sie) und DIE LINKE nicht die gegebene Chance Mitglieder und Wähler über eine Wahlempfehlung zum Wechsel zu mobilisieren? Ich habe auch verstanden, dass Herr Schröder nicht der uneingeschränkte „Liebling“ der beiden linken Parteien ist aber ist er für Sie und die SPD (wie auch für DIE LINKE) nicht das „kleinere Übel“?
Dr. Krüger hat noch nicht einmal ein Programm. Das hatte er noch nie aber wie es mit ihm als Oberbürgermeister in Neubrandenburg weitergeht ist ja auch klar. NICHTS WIRD SICH ÄNDERN. Die Pyramiden (Medien- und Veranstaltungszentrum, Marktplatzoberfläche, …) werden weiter wachsen, genauso wie die Arbeits-losenquote, die Abwanderungszahl und das unverschämt hohe Gehalt eines da-hergelaufenen „Interimsgeschäftsführers“ der Stadtwerke. Gespart wird stattdessen bei DRINGEN ERFORDERLICHEN INVESTITIONEN in Jugend und Sozialem. Demokratie und Bürgernähe wird es mit Herrn Hanson und Dr. Krüger nicht geben. Stattdessen bleibt die für beide inkompetente Herren charakteristische Arroganz und Ignoranz. 2001 auch für mich noch ein Mann mit großen Visionen sehe ich jetzt nur noch den hochnäsigen Spinner, der sich - abseits jeder Realität und fern der Vernunft - in seiner eigenen Welt eingekapselt hat und es weder vermag seine großmächtigen Ideen zu kommunizieren noch Begeisterung zu er-zeugen und sinnvolle Projekte zu initiieren.
Die Alternative - und einer der beiden Kandidaten wird nun mal auf jeden Fall für die nächsten 7 Jahre Oberbürgermeister der Stadt - heißt Hans-Joachim Schröder. Bürgernah, offen, tolerant, vielleicht sogar noch formbar, offensichtlich lern- und auf jeden Fall entwicklungsfähig. Der Mann hat ein Programm, kleinere aber realisierbare Ziele und einen genauen Plan für die praktische Umsetzung. Soziales und Kultur stehen ebenso wie Bildung, Jugend und etliche andere Punkte auf der straffen Agenda dieses Kandidaten. Die Aufteilung der heutigen Stadtvertre-tung ist ihm sicher ebenso bewusst wie die im nächsten Jahr anstehende Wahl. Ihm kann es - durch seine Stärken Kommunikation und Integration - parteiübergreifend gelingen Neubrandenburg wirklich AUF GUTEN WEG! zu bringen. Im Wahlkampf- und Unterstützer-Team Herrn Schröders s. www.der-neue.com engagieren sich Angestellte, Arbeiter, Rentner, Arbeitssuchende und Unternehmer, Frauen und Männer, SPD-, CDU-, FDP-, DIE LINKE-Sympathisanten und Mitglieder dieser Parteien. Und auch die Wähler kommen aus allen Bereichen. Ich glaube, HERR SCHRÖDER VERDIENT SEINE CHANCE. Schlimmer als die letzten 7 Jahre kann es nicht werden und die Aussichten, dass sich mit ihm das Klima in der Stadt verbessert sind gegeben.
Mit freundlichen Grüßen
Neubrandenburger
PS: Offensichtlich hat auch Herrn Schnoor als langjähriger, früher parteiintern um- und bejubelter Genosse und erfahrener SPD-Stadtvertreter maßgeblich am Programm und an den Zielaussagen Herrn Schröders mitgewirkt. Ich zumindest kann etliche inhaltliche Übereinstimmungen erkennen. Aus meiner Sicht ist es falsch, sich durch Enthaltung der logischen und überfälligen „SPD Wahlempfehlung Hans-Joachim Schröder“ für die von Herrn Schnoor gegenüber Frau Ohlemacher und Frau Bretschneider gezeigte Intoleranz zu revanchieren. Ob notwendig und in welcher Art und Weise außer dem Fraktionsausschluss parteiinterne Konsequenzen gezogen werden ist natürlich Sache der SPD. Ihnen als Kreisverbands-vorsitzendem kommt in einer derartigen Debatte - aus meiner Sicht - eine Zentrale Rolle zu. Ergreifen Sie die Initiative! JETZT!!!-
- 2008-05-30 @ 13:54:22
Die Aussage von SPD & PDS, keine Wahlempfehlung abzugeben, war mehr als deutlich. Wenn sie einen Wechsel gewollt hätten, würden sie sich für Schröder aussprechen. Das sollte man vielleicht akzeptieren, auch wenn man noch so begeistert von seinem Kandidaten ist.
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- 2008-05-30 @ 14:12:39
@Spin-Doctor
SPD & LINKE haben schon lange auf die Ratschläge einen bezahlten Politik-Wortverdrehers gewartet. Bitte den nächsten Ratschlag.-
- 2008-05-30 @ 14:53:19
Ich bekomme meine Brötchen von Schoor. Der weiß nur nichts davon, dass ich hier schreibe ;-). Kleiner Ratschlag für Dich: Plakate ("Anti Krüger") allein helfen nicht, es kommt auf die Inhalte drauf an.
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- 2008-05-30 @ 14:39:43
kenne keine partei, welcher es leicht fällt eine wahlempehlung im fall einer eigenen demokratischen niederlage zu geben. Nur Scheiden tut noch weher.
aber die linke hat doch den amtierenden in ihrem Kreisverbandsbeschluss ziemlich grass charakterisiert. Die geäußerte Ablehnung des Antsinhabers kommt einer indireketn und verklausulierten "Wechselaufforderung" an die Mitgliedre gleich. Küchenchefs, die im restaurant ihren Kunden das mißerabelste gericht beschreibn, dürften kaum das Ziel haben, das es auch zum verzehr bestellt wird. es sei es ist eine junk-food-gourmetsekte. wenn die linke am politikgeschehen in der stadt wieder teilhaben will (so erginge s auch anderen gruppierungen in der stadtvertretung die letzten jahre) müssen sie den status quo im OB-Amt verändern. denn welche machtbasis gilt es denn mit dem aktuellen ob opportunistisch und gemeinsam zu verteidigen? Die Macht des Schicksals und die Wiederendeckung der langsamkeit in neubrandenburg?
war doch sonst nicht so diplomatisch die linke plattform -
- 2008-05-30 @ 14:53:45
Das ist, gelinde gesagt, eine sehr verwegene Interpretation.
Wenn SPD und LINKE keinen Wechsel gewollt hätten, dann wären sie erst gar nicht mit eigenen Kandidaten angetreten. Dass sie jetzt, nachdem sie selbst aus dem Rennen sind, als Parteien keine offizielle Empfehlung für eine bestimmte Person abgeben, ist dem demokratischen Image und den Befindlichkeiten an der Basis geschuldet.
Das kann man gut oder schlecht finden, aber um aus dieser Enthaltung eine Empfehlung gegen Schröder herauszulesen, muss man wohl alle konservativen Impf-Programme durchlaufen haben.
Viel wichtiger war, dass beide Parteien dazu aufgerufen haben, unbedingt vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Darin steckt die eigentliche Aussage: Dass jeder mehr und weniger Linke eine Entscheidung darüber treffen soll, ob er die nächsten sieben Jahre politisch unter Krüger oder mit Schröder verbringen will.
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- 2008-05-30 @ 17:02:29
Sehr geehrter Neubrandenburger,
ich danke Ihnen für die Anregungen. Es wird Sie allerdings nicht überraschen, dass mir die meisten Ihrer Gedanken nicht neu sind. In einigen Fällen stimme ich mit Ihnen überein, bei anderen ist mein Blickwinkel ein anderer. Das sollte wiederum nicht verwundern und auch nicht verboten sein. Gerade „Meinungsvielfalt“ scheint ja das Motto dieses gesamten Blogs zu sein. Die Schwester der Meinungsvielfalt ist freilich die Toleranz. Ich würde mir wünschen, dass das nicht in Vergessenheit gerät.
In der augenblicklichen Situation versuchen Sie mit gutem Recht, so genannte „Wackelkandidaten“ auf Ihre Seite zu ziehen. Das würde ich genau so tun. Allerdings ist die SPD als Partei kein Wackelkandidat. Wenn Sie Unentschlossene suchen, müssen Sie sich also direkt an Mitglieder wenden. Ich vermute aber (so mein Eindruck aus vielen Gesprächen), die werden Sie auch dort nicht finden.
„recipient“ liegt nicht falsch mit seiner Interpretation, dass es Befindlichkeiten an der Basis gibt. Mit anderen Worten: Die Stimmung an der Basis (und im Kreisvorstand selber) legitimiert keine eindeutige Wahlempfehlung. Das ist eben innerparteiliche Demokratie – die Mitglieder haben das Sagen! Wir werden ihnen keine Empfehlungen „von oben“ oktroyieren – wir empfehlen Teilnahme am demokratischen Geschehen. Wir bitten unsere Mitglieder und Sympathisanten, am 1. Juni von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Da es nur noch zwei Kandidaten gibt, wird es auch für unsere Mitglieder um eine Wahl zwischen genau diesen beiden gehen. Das schließt weder Herrn Dr. Krüger noch Herrn Schröder aus!
Und bisher haben sich nach meiner Kenntnis aus den SPD-Reihen öffentlich nur Mitglieder geoutet, die Herrn Schröder unterstützen. Insofern wundere ich mich – angesichts der Prognosen für das Ergebnis am Sonntag – eigentlich eher, dass die Unterstützer des amtierenden OB sich nicht um eine Empfehlung durch die SPD bemühen. Auf Seiten der CDU scheint man die Wahl-Lage anders zu interpretieren als Sie. Möglicherweise realistischer, da auch die CDU eine demokratische Partei ist und um innerparteiliche Demokratie bemüht.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
Michael Stieber
PS: Meiner eigenen zentralen Rolle in der momentanen innerparteilichen Debatte bin ich mir durchaus bewusst. Dafür sorgen ja unter anderem Zuschriften, wie die Ihrige.
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- 2008-05-30 @ 20:34:31
Hallo Herr Stieber,
ich darf Sie zitieren:
"bisher haben sich nach meiner Kenntnis aus den SPD-Reihen öffentlich nur Mitglieder geoutet, die Herrn Schröder unterstützen. Insofern wundere ich mich – angesichts der Prognosen für das Ergebnis am Sonntag – eigentlich eher, dass die Unterstützer des amtierenden OB sich nicht um eine Empfehlung durch die SPD bemühen."
Es würde mich auch wundern, wenn die CDU die SPD ansprechen würde. Denn die Fraktiobsreste der Spd-fraktion stehen doch sicherlich für eine andere politik als "große koalitionen". Das wär mit Herrn Schnnor und Herrn Oppermann theoretisch eher gegangen. Nun sind die gerade mal weg.
Aber interessant, das sie den Vorschlag einer großen Koalition in den Blog getragen haben. Das wurde bisher noch nicht empfohlen-
- 2008-05-30 @ 23:46:45
Hallo Lars,
wofür die „Fraktionsreste der SPD“ hinsichtlich einer „großen Koalition“ stehen oder nicht, das müssen Sie schon die Mitglieder der Fraktion fragen.
Ich stehe – erst recht, seit ich Kreisvorsitzender der SPD geworden bin – für Kommunikation. Ich denke, dass es unserer Stadt nur gut tun kann, wenn die Parteien miteinander reden. Die Öffentlichkeit mag das nicht immer wahrnehmen, aber es passiert. Daran, dass sich diese Kommunikation noch bessert, arbeite ich. Verlassen Sie sich drauf! Das hat zunächst nichts mit Koalitionen zu tun – einfach nur mit gutem Willen für NB.
Michael Stieber
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- 2008-05-30 @ 22:45:42
Diesen Ausführungen kann ich mich nur anschließen. Danke Michael. Ich finde es richtig und gut, dass die Diskussion über die SPD von Dir in diesem Forum kommentiert und unsere Position erläutert wird. Deshalb gebührt eigentlich auch dem NK an dieser Stelle Dank für diesen Blog. Außer Negativpresse (@Willi und das lag nicht daran, dass es nichts positives zu berichten gab!!!) hatt der NK bisher wenig für die SPD in Neubrandenburg übrig.
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- 2008-05-31 @ 00:47:23
hallo spd´ler
nacht schön sven,
schuldt ist nicht willi oder frankW.an der presse. schuld ist die spd. grüsse an deinen parteivorsitzenden.
frage am rande: Was hast Du denn in Deinem ausschweifenden Leben für Nb oder für die OB-Wahl 2008 gemacht?
Antwort: sven-rose.de-
- 2008-05-31 @ 09:27:31
Das war ganz schwach!
Michael Stieber-
- http://hallo.de
- 2010-07-16 @ 15:27:02
naja, für den einen so, für den interessierten Leser eher eine frage in die richtige richtung...
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- 2008-05-31 @ 10:10:11
OH NEE,
nicht das auch noch. Sven Rose - der aufgehende Stern am SPD-Himmel. Ich befürchte, Du bist wohl eher ne Supernova auf dem Weg zum Schwarzen Loch.
Über Dein Gefasel wundere ich mich schon geraume Zeit - SPD`ler. Große Koalition im Visier? Na denn klapp den Helm mal wieder runter! Neubrandenburg hat mit Harald Walter einen fähigen Beigeordneten, der weder heute noch nach der nächstjährigen Stadtvertreterwahl *erstmal gewählt werden* und schon gar nicht VON DIR zu beerben ist. Spiel mal noch ein paar Jahre Stadtentwicklung mit Frau Ebel bei SEN oder BIG und versuch deine Genossen bitte nicht länger zum Krüger- und/oder Nichtwählen zu bewegen!-
- 2008-05-31 @ 12:25:11
Sehr geehrter Klaus,
ich persönlich empfinde es als äußerst unhöflich, sich nicht vorzustellen. (Vielleicht holen Sie das ja nach?)
In einem Blog scheint allerdings Höflichkeit keine Rolle zu spielen. Das merkt man nicht nur daran, dass sich niemand vorstellt, sondern auch an den Umgangsformen. Meist wird einfach mal so geduzt, hin und wieder mit Unterstellungen, Vorurteilen oder Lügen jongliert und – wenn’s denn hilft – ab und an Jemand denunziert. Alles recht kindisch.
Die seriösen Kommentatoren sind da eher an einem respektvollen Umgang, Toleranz gegenüber der Meinung des Anderen und ernsthaften Inhalten interessiert. „Petzen & Verleumden“ ist nicht mal im Ansatz ein ernsthaftes Thema – es sei denn bei der 1989 beerdigten Firma „Horch und Guck“.
Michael Stieber
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- 2008-05-31 @ 15:46:23
Hallo Zugriff jetzt, (über den Namen denke ich mal jetzt nicht weiter nach)
erst mal überrascht es mich, ein ausschweifendes Leben zu haben. Wäre schön... aber meine Frau hat was dagegen. ;-)
Es ist für mich nicht tragisch, wegen einer von mir dauerhaft vertretenden Linie "erkannt" worden zu sein. Wenigstens habe ich eine. Ich habe mich bemüht, in meinen Beiträgen sachlich meine Argumente vorzubringen und nicht persönlich verletzend zu werden. Ich denke, das ist mir im großen und ganzen auch gelungen. Sicher, meine Auffassungen sind streitbar, aber ich habe nie behauptet, dass sie der Weisheit letzter Schluss sind. Ganz im Gegenteil, ich diskutiere gern und bin anderen Auffassungen gegenüber nicht verschlossen. Dennoch muss jeder seine Meinung vertreten dürfen. Ich kann es nicht besser sagen, als mit diesem Zitat: "Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden." Insofern nichts für ungut Herr oder Frau "Zugriff Jetzt..."
Zu meinem Engagement gerade in diesem, aber nicht nur in diesem OB-Wahlkampf und seit 10 Jahren in der SPD Neubrandenburg, habe ich mir ganz sicher nichts vorzuwerfen. Es gibt nicht viele Dinge, die ich derart ruhigen Gewissens vertreten kann.
Nur eines noch
@Klaus
Deine Reaktion ist ziemlich heftig. Ich kann mich nicht entsinnen, jemals derart beleidigent in diesem Blog und auch sonst nirgendwo aufgetreten zu sein, um dies zu rechtfertigen. Aber jeder tut das, was er tun muss. Sollen andere darüber urteilen.
Und zur Klarstellung: Ich habe nicht versucht, "meine" Genossen zur Wahl des alten OB und schon gar nicht zum Nichtwählen zu bewegen. Das weißt Du auch, aber anscheinend kochen die Emotionen momentan bei Dir etwas zu hoch. Was ich tue, weiß ich. Wofür ich werbe, ist: Egal für wen sich ein SPD-Mitglied am Sonntag entscheidet, das darf nicht dazu führen, durch andere SPD-Mitglieder beleidigt, ausgegrenzt oder persönlich angegriffen zu werden. Wir müssen mit jedem dann gewählten Bürgermeister in der Stadtvertretung zusammenarbeiten und das geht besser mit einer Partei, die auf Tugenden wie Solidarität, Loyalität und Toleranz aufbaut. Das kannst Du auf meiner Webseite gern auch noch mal so nachlesen. Ich hoffe, die Mehrheit der Mitglieder sehen das genauso.
Wo Du den Rest Deiner Vermutungen her hast? Keine Ahnung, aber sie sind falsch! Falls und nur falls, und auch das ist so weit weg, das ich mir das im moment gar nicht vorstellen kann, ich mich mal um das Amt eines Beigeordneten in Neubrandenburg bewerben würde, soweit es dann dieses politische Amt überhaupt noch gibt, ist Harald Walther ganz sicher schon lange in Rente.
Insgesamt zu Deinem Beitrag: So langsam bin ich es leid, mich immer vor denen rechtfertigen zu müssen, die Ihre Ansprüche an andere, am wenigsten selbst erfüllen.
Mit besten Grüßen
Sven Rose
Ich schlage vor, wir warten den Sonntag ab, trinken dann alle in Ruhe ein kühles Bier und reden wieder vernünftig miteinander.
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- http://hallo.de
- 2010-07-16 @ 14:05:56
M. Stieber kommt ohne Zitat aus. Trotzdem macht der Kommentar einen Eindruck, ohne wissenswerte Fakten auskommen zu wollen. Es ist zu lesen, was 90% der Leser bereits wissen könnten. Verbirgt sich dahinter ein Interesse, mit allgemeinen Phrasen zu vertuschen, wie sich Volksvertreter Ämter zu sichern suchen und für entsprechende Gegenleistungen Bereitschaft kunden. Mag sein, erwägt man in diesem Zusammenhang, dass M. Stieber Mitglied des Aufsichtsrates von neu.sw ist. Solche Parteimitglieder, die sich in Aufsichträten von regionalen ansässigen oder anderen Firmen einnisten, (im Volksmund auch gerne "Mitesser" genannt) dürften Interessen, die das monatliche Einkommen betreffen, haben, an solchen "Trögen" weiter ihre "Mitesser"-Rolle öffentlich zu vertuschen.
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- 2008-05-28 @ 02:52:49
Soweit ich weiß, ist auch Herr Freier für Frau Dietrich eingetreten-wenn auch weniger offen.
Es gab deshalb-so hörte man die Tauben von den Dächern singen-auch innerhalb der SPD Kritik an Holm-Henning Freier. -
- 2008-05-28 @ 08:57:19
ja,richtig spin doctor!aber ich glaube der herr freier bezahlt eher sich nach tarif,oder ist die bezahlung eines ein euro job, tarif bezahlung ?
aber egal,das er sich für hajo entschieden hat, kann ja nur einen grund geben,er wird vieleicht job technisch irgendwo bedacht bei einem möglichen sieg des hajo.
aber die frechheit des gestrigen tages, war ja wohl der auf tritt des h.freiers bei date by ob, wo er logischer weise den hajo stützend zur seite stand.-
- 2008-05-28 @ 15:17:56
Wo ist denn mein Beitrag von heut morgen geblieben, auf den Lars hier antwortet? Hat Achims Kompetenzteam einen Zensor beim Nordkurier eingeschleust oder die Seite gehackt??
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- http://www.nordkurier.de
- 2008-05-28 @ 15:21:27
@ Spin-Doctor
Sorry. Der mag wg. der E-Mail-Geschichte wegadministriert worden sein. Das tut uns leid - ist aber kein Akt der Zensur. Kannst du bitte neu schreiben?
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- 2008-05-28 @ 09:18:04
Nötzel hat sich positioniert!
Der "Neue" hat eine Chance verdient
Siehe Webseite.-
- 2008-05-28 @ 09:27:01
Woher der plötzliche Sinneswandel bei Herrn Nötzel? Gönnt er Paule den Erfolg nicht, jetzt wo er aus dem Rennen ist? Am 13.05. hat er Achim noch die Pest an den Hals gewünscht:
"Ist der "Neue" nun von allen guten Geistern verlassen? Reicht es nicht, den Neubrandenburgern eine Seifenoper zu geben? Ich halte es für unverantwortlich, wie hier mit einem hoch sensiblen und für Neubrandenburg auch diplomatisch schwierigen Thema umgegangen wird. Zunehmend entpuppt sich der Wahlkampf dieses Kandidaten zur Achterbahn der Ahnungslosigkeit. Wenn er schon selbst von keiner Ahnung getrübt ist, was das Amt des Oberbürgermeisters ausmacht, dann sollte doch wenigstens sein Team ihm Einhalt gebieten. Am Samstag auf dem Pfingstfest Feuer spucken und heute die Region in Schutt und Asche legen. Hoffentlich setzt sich dieser Spuk nicht noch weiter fort - nehmt diesen Menschen die Ölkanne weg!"
Wenig überzeugend daher die Wahlempfehlung.
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- 2008-05-28 @ 09:38:49
@Spin-Doctor
Schuss mit lustig.
Ende mit dem Spiel der Unwissenheit.
Endlich wird das Zwischenwahlergebnis in Positionen umgesetzt.
Gegen Krüger heißt für Neubrandenburg!
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- 2008-05-28 @ 09:40:15
@spin-doctor
... es wird eng für paule!
freier - pro NEUEN
nötzel - pro NEUEN
stieber - nicht gegen NEUEN
SPD - nicht gegen NEUEN
LINKE - nicht gegen NEUEN
alle BfK für Paule! Dann mal los!-
- 2008-05-28 @ 22:45:19
Ist Dir mal aufgefallen, dass SPD & PDS, die beide angetreten sind, um Paule abzuwählen, KEINE Wahlempfehlung für uns Achim ausgegeben haben? Warum wohl? Weil er dank seiner Kompetenz auch ohne Wahlempfehlung haushoch gewinnen wird? Oder weil sie sich sagen, Dickkopf Paule ist allemal noch besser als der Leichtmatrose Achim?
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- 2008-05-28 @ 22:52:36
@spinni
Der Ausgewogenheit und Sachlichkeit halber möchte ich an dieser Stelle mal bemerken, dass "nicht gegen" nicht automatisch "für" heißt.
Wenn bezüglich meiner eigenen Wahlentscheidung spekuliert wird, dann ist das OK.
Darüber hinaus sollte man die Parteien SPD und Die Linke heraus halten. Gerade weil ihren Mitgliedern und Wählern ausdrücklich KEINE Empfehlung auf den Weg gegeben wurde (mehr oder weniger tendenziell). Sie sind frei in Ihrer Entscheidung, die sowohl in die eine oder andere Richtung gehen kann. (Besser vielleicht: GEGEN die eine oder andere Richtung…)
Häufig sind dabei Emotionen im Spiel (wie in diesem Blog), die man akzeptieren sollte. Nichtsdestotrotz empfehle ich eher Besonnenheit. Kompetenz, Bürgernähe, Lernfähigkeit, Kommunikationswille, Fantasie, Autorität und Durchsetzungskraft wären da wohl beispielhafte Stichworte zur Entscheidungsfindung. (Kein Anspruch auf Vollständigkeit!)
Wenn ich mal für beide angesprochenen Parteien sprechen darf: Als Summe ihrer Einzelmitglieder darf man sie allgemein weder „für Dr. Krüger“ noch „für Herrn Schröder“ bzw. „gegen den OB“ oder „gegen Herrn Schröder“ verorten.
Ich bitte, das zu respektieren.
Michael Stieber
Kreisvorsitzender SPD
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- 2008-05-29 @ 13:02:14
Besonnen und frei gehandelt mus meine persönliche Bewertung der letzt verbliebenen Kandidaten um das Amt des Oberbürgermeisters ergeben - unter Abwägung der Chancen und Risiken für die Stadrt Neubrandbenburg - das dem Wechsel und nicht der Kontinuität der Vorrang zu geben ist.
Prof. Dr. Roman F. Oppermann
Mitglied der SPD Neubrandenburg (Ortsverin Mitte)
Mitglied der Stadtvertretung Neubrandenburg (bis März 2008 SPD-Fraktion, aktueller Status: Fraktionslos) -
- http://hallo.de
- 2010-09-21 @ 18:56:24
michael s... verbreitet hier den charm von schweinchen schlau gepaart mit der motivation eines Kaa (schlange aus dem dschungelbuch, das ständig irgendwen zu hypnotisieren versuchte).
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- 2008-05-28 @ 10:51:02
@Spin-Doctor,
"Ist der "Neue" nun von allen guten Geistern verlassen?"
Hallo? Nötzel hat sich positioniert, NICHT "der NEUE"...
PS Würde mich nicht wundern, wenn wir "Spin-Doc" auch noch bei den Unterstützern von Schröder sehen... ;-)
Simon-
- 2008-05-28 @ 11:02:21
Simon, wer lesen kann, ist klar im Vorteil:
Bei dem Statement in Anführungszeichen handelt es sich um die Aussage von Nötzel. Der NEUE ist also immer noch der ALTE Achim.
Und um mich mach Dir bitte keine Sorgen. Ich hab schon gewählt, Achim natürlich;-)-
- 2008-05-28 @ 11:07:02
@Spin-Doctor
Warum braucht Krüger einen Arzt der für ihn redet?
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- 2008-05-28 @ 11:02:12
@Spin-Doctor
"Ist der "Neue" nun von allen guten Geistern verlassen?"
Hallo? Was hat Schröder mit der Nötzel-Positionierung zu tun?
Ist ne Frage, bitte um Beantwortung!!!
Simon
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- 2008-05-28 @ 09:37:35
Also lange habe ich mir das hier durchgelesen, jetzt muss ich einfach was in diesen Blog schreiben. Mir geht es vor allem um die Beiträge des Spin-Doctor. Ich muss voraus schicken, weder Schröder gewählt zu haben, noch ihn als Kandidaten als das Nonplusultra anzusehen.
Aber Spin-Doctor, an das was Du hier schreibst, glaubst doch selber nicht, oder wie viel muss man dafür an der Klatsche haben?
Was mich vor allem stört, dass Du hier gezielt Unwahrheiten verbreitest und Lügen schürst. Zum Beispiel der FCN würde Fördermillionen erhalten. Wäre toll, könnten wir endlich mal 2.,3., wenigstens 4. Liga spielen. Ich glaube Du verwechselst da auch was – der FCN ist kein städtischer Verein, sondern finanziert sich vor allem im Männerbereich ausschließlich aus Sponsorengeldern.
Die größte Frechheit sind Deine Äußerungen zum Latücht. Was soll die Ausführung zum Weihnachtsgeld? Auf den Latücht-Seiten ist aufgeschlüsselt, dass die Mitarbeiter durchschnittlich 2.200 Euro brutto im Monat bekommen. Das ist für einen Veranstaltungs-/Medienbereich nicht viel Geld. Warum entfachst Du hier so eine bescheuerte Neiddebatte? Warum schreibst Du dann nicht, wie viel Kohle die Philharmonie einstreicht, was das zehnfache ist?
Eigentlich wollte ich Sonntag nicht wählen gehen, aber Kunden wie Du motivieren mich vielleicht doch noch um. Krüger hat diese Stadt 7 Jahre runter gewirtschaftet. Unterhalte Dich vor allem mal mit Leuten, die aus NB weg sind und jetzt in woanders leben. Denen fällt, wenn sie hier sind, besonders auf welche Entwicklung diese Stadt genommen hat. Da sind uns vergleichbare Städte wie Wismar, Greifswald, Stralsund oder Waren Jahre voraus.
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- 2008-05-28 @ 09:58:01
Lieber Freekitten,
kein Grund zur Panik:
1. Der FCN erhält zumindest aus der Sportförderrichtlinie Geld von der Stadt für seinen Hauptamtlichen. Die Fördermillionen waren natürlich Ironie, dürfte jedem außer Dir aufgefallen sein.
2. In der Rechtfertigungsschrift des Latücht steht 8.300 € Weihnachtsgeld ( http://www.latuecht.de/verein/dokumente/Anmerkungen_Lat%FCcht_personal.pdf ). Das sind bei vier Festangestellten 2.075 €. Davon träumt so mancher in der freien Wirtschaft und erst recht jeder in einem kulturellen Verein!
Also, alles nochmal in Ruhe durchlesen und dann wieder entspannen...
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- 2008-05-28 @ 10:07:22
Hallo, gehts noch? 2.200 Euro brutto sind normal im Medienbereich? Ich kenne viele, die gehen mit 1.500 Euro brutto nach Hause. Von 2.000 Euro Weihnachtsgeld kann ich selbst und alle in meiner Firma nur träumen. Aber immer feste druff, Neubrandenburg kann sich's ja leisten. Lieber die Schulen einmal in der Woche weniger reinigen, als dass Herr Freyer auf einen Euro seiner 100.000 Euro (guckst du hier: http://www.free-guestbooks.de/gbserver/?gb=39818 ) Gehalt verzichten müßte.
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- 2008-05-28 @ 11:11:06
@Dieter + @Spin-Doctor
Was heult ihr denn beide rum? Eure Tränen dokumentieren die Inkompetenz des Amtsinhabers der entweder die hier heiß diskutierten Fakten (???) nicht kennt, akzeptiert, ignoriert, nicht handeln will oder nichts tun kann (???).
Schon klar, die Stadtvertretung … *laber rababer*.
Mir ist in Bezug auf die Haushaltskonsolidierung kein Fall bekannt, in dem sich die Neubrandenburger Stadtvertretung OBJEKTIVEN ARGUMENTEN verschlossen hat. Hier Mehrheiten zu organisieren wäre sicher, sogar problemlos dem ignoranten Paulnocchio gelungen. Fraktionsübergreifend ist Ziel und Notwendigkeit von Haushaltssicherungsmaßnahmen bewusst. Differenzen gibt es darin WO (bei wem), WODURCH und WIEVIEL gespart werden muss.
Wie bereits ausgeführt wäre ich eher dafür bei den Steinen für die Tempel des Obermeisters (Tiefgarage, Marktplatzaufbau, …) zu sparen als bei Jugend-, Kultur- und Sozialarbeit. Latücht und besonders die Medienwerkstatt gehört, wie auch die Theater und Orchester GmbH und andere Kulturbetriebe in die zweite - investitionsnotwendige - Kategorie. Das der Malzew sich so merkwürdig zu „Betrüger für Krüger“ gesellt ist mir - im Gegensatz zu Holms Entscheidung - völlig unverständlich.
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- 2008-05-28 @ 11:20:15
Lieber remmi,
waren es gestern ein paar Bier zuviel in Achims Bürgercafé? Die Tempel des Obermeisters (Tiefgarage, Marktplatz) haben die Stadtvertreter beschlossen, das ist nicht auf Paules Mist gewachsen.
Und uns Achim würde sicher Mehrheiten in der Stadtvertretung organisieren, ganz allein, ohne Fraktion weit und breit...-
- 2008-05-28 @ 14:54:57
@Spin Doctor
Das gestrige Bierchen ist längst verdunstet *wat fürn Wetter* aber Du bist scheinbar auf nem Dauer(LSD)trip.
"... das ist nicht auf Paules Mist gewachsen." Genau wie die Erhöhung der Arbeitslosenquote, die Erhöhung des Verschuldungsgrades der Stadt und die Fortschreitung der Abwanderung – LOGO, AN ALLDEM IST PAULE VÖLLIG UNSCHULDIG (die Verantwortung trägt er auf jeden Fall und muss sie JETZT auch übernehmen). Erzähl mal noch Paulnocchio ist auch nicht schuld am schönen Wetter! *Oder kann er da wirklich nix für? Verdammte Axt - ich befürchte eine grottenschlechte Wahlbeteiligung*
Zurück zum Thema: Ich erinnere mich deutlich an eine Stadtvertretersitzung in der Paulnocchio zu einer - zwei Tage vor Abstimmung, freundlich in die Stadtvertreter-Briefkästen gesteckten und SELBSTVERSTÄNDLICH auf seinem „Mist gewachsen“en - Beschlussvorlage tönte: „Wenn Sie für eine prospektierende, wachsende Stadt sind, dann stimmen Sie für die Tiefgarage! …“ Tja, was soll da ein Stadtvertreter - mithin ein einfacher Bürger wie Du und ich - noch machen? Natürlich wollte keiner das von ihm dargereichte Alternativangebot, nach dem Neubrandenburg in der Versenkung verschwindet kaufen. Über praktikable, kostengünstigere Alternativen wie einem Parkhaus auf dem Parkplatz hinterm HKB oder Erwerb + Abriss + Parkhaus auf dem Grundstück der alten Post bzw. dem Polizeigrundstück oder gar dem, in vielen Städten erfolgreich umgesetzten Konzept „Autofreie Innenstadt“ wurde in der Stadtvertretung nie debattiert. Ich jedenfalls habe kräftig dazu gelernt denn bis dato kannte ich das Wort: „PROSPEKTIEREN“ nicht. Das Wort MUSS ES ABER GEBEN. Es gibt ja schließlich auch ein Stadtmarketing und ne tolle Stadtmarketinggesellschaft und …
PS: Bis zum 01.06.08 18:00 Uhr möchte ich nicht mehr Dein „Lieber remmi …“ sein und bitte auch nicht mehr so angeredet werden (Oder haben wir schon mal zusammen Schweine gehütet?). Danach kannste gerne im Konsulat aufschlagen, denn Wettschulden sind - sicher auch bei Dir (?!) - Ehrenschulden.
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- 2008-05-28 @ 10:53:27
Aber Leute, was soll denn so eine Neiddebatte? Sollen sich jetzt alle an Firmen orientieren, die unter Tarif bezahlen?
Schreibt ihr auch rein, wieviel Kohle der Malzew verdient?
Sind das 5.000 € oder 6.000 €? Was sollen solche Beispiele?
Pick dir einen raus und dann mach daraus einen Präzedenzfall, das ist doch kleinkariert.
Krüger hatte 7 Jahre Zeit = 7 Jahre diese Stadt in Stagnation versetzt, der schlechteste OB den wir je hatten. Und er ändert sich auch nicht mehr. Er hätte 2 Wochen Zeit gehabt zu sagen, er kommuniziert wieder mit der Verwaltung, er geht auf das Parlament zu. Nix hat er getan. Er wird genau so weiter machen, wie die letzten 7 Jahre.
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- 2008-05-28 @ 22:15:03
Als Freier wird im Jargon der Prostitution ein Mann bezeichnet, der für sexuelle Dienstleistungen bezahlt. Der Freier ist demnach meist der ökonomische „Handelspartner“ einer Prostituierten. Gleichzusetzen ist die homosexuelle Freierschaft eines Kunden in Bezug auf Strichjungen oder Callboys.
Quelle: wikipedia.de
Jetzt ersetzen wir mal ein paar Worte:
Als Freier wird im Jargon des "OB-Roulettes" ein Mann bezeichnet, der aus strategischen Kalkül Wahlempfehlungen gibt. Der Freier ist demnach meist der sich anbiedernde „Handelspartner“ eines OB-Kandidaten. Gleichzusetzen ist diese Freierschaft mit dem Diederich (nicht C. Dietrich!!!) Heßling im Film "Der Untertan".
Wenn wir aufmerksam sind, begegnen wir dem Freier in der freien Natur auch als Nötzel.
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- 2008-05-29 @ 14:48:30
Nun, was Wikipedia über die Bremse zu sagen hat, gereicht dem Träger eines solchen Namens auch nicht unbedingt zur Ehre (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Bremsen).
Aber dafür kann ja keiner was. -
- 2008-05-29 @ 15:09:56
Die Gürtellinie der Krüger Anhänger hat sich geändert.
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- 2008-05-29 @ 17:12:20
ich glaub´die gürtellinie wird bald auf schuhsohlenniveau rutschen. heut ist schon der erste hysterische "SPD´er" im blog achten gelaufen. gefühlte stimmung am sonnabend im blog (Prognose): emotion und leidenschaft pur. ob-für nb wird zum "Second-life"forum.
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- 2008-05-30 @ 00:51:16
Natürlich ist die Wahl im besten Fall mit Emotionen und Leidenschaft verbunden. Schließlich geht es um unsere Heimatstadt!
Von Hysterie allerdings keine Spur. Die SPD kann sich doch in der jetzigen Situation ruhig zurücklehnen. Sowohl Krüger als auch Schröder können momentan ohne uns in der Stadtvertretung nichts bewegen.
Eines dazu, die SPD ist die einzige Partei in der Stadtvertretung, die keine Vorlage abgelehnt hat, nur weil sie von einem politischen Konkurrenten eingereicht worden ist. So sieht Sachpolitik aus, auch wenn das in der Öffentlichkeit meist wenig honoriert wird. Den Beweis dagegen sind bis heute CDU und PDS (DIE LINKE) schuldig geblieben. Aber frag doch einfach mal nach. Mitmachen in der Stadtpolitik und nicht nur in diesem Forum hilft. 2009 ist Kommunalwahl, trete doch an.-
- 2008-05-30 @ 10:24:45
hallo spd´ler
ich bin schon mitten in der stadtpolitik. sicherlich kann sich die spd in dieser situation ruhig zurücklehnen. keiner wird am sterbebett pietätlos sein. ruhe sanft spd. leider gilt das für viele etablierte parteien. bin schon gespannt auf die kommunalwahl 2009. denn die öffentlichkeit ist in wahreheit schon lange zu wenig interessiert. und daran sind die politiker nicht unschuldig. wenngleich diese stimmung vielleicht sogar gewollt ist. irgendwie stört oftmals der bürger. nur am wahltag will man bestimmte haben.
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- 2008-05-30 @ 11:49:09
Hallo klugschmeiser,
Deine grundsätzlich Kritik an der Politik teile ich. Mir als einfachen SPD'ler stinkt es teilweise gewaltig, was beim Bund und im Land so abgeht. Weil wir sind diejenigen, die sich dann auf der Straße beim Wahlkampf dafür die Prügel beim Bürger abholen müssen. Mir ist es nicht egal, was die Bürger über die Stadtvertreter denken und dass sie grundsätzlich kein Interesse an der Demokratie haben. Das halte ich für eine große Gefahr in der Gesellschaft. Die Politik muss umdenken und sich anders verhalten. Ansonsten geht das Ganze in die Hose, gerade hier im Osten. Schön, dass wir uns in dieser Hinsicht einig sind. Wenn du mitten in der Stadtpolitik bist, laufen wir uns sicher noch mal über den Weg. Ich bin für jedes gute Gespräch und jede gute Diskussion zu haben.-
- 2008-05-30 @ 14:56:08
hallooo spd´ler,
warum stinkst den gewaltigt so auf bundes und landesebene?
weil die jeden kommunalen schei.. nach oben kicken. die cdu plant das besser. wie meinete jüngst einer hier im block: brüssel ist das gorleben der cdu. mein zusatz: die linke community mietet für diese zwecke das neue endlager lubmin.
"oh M-V, du tust sogut" meint fräulein europa-
- 2008-05-30 @ 22:53:49
Naja nicht ganz richtig. Brüssel ist uns auch nicht ganz fremd. Nur wollen nicht alle dahin, die wir gern dort sehen würden. ;-)
Außerdem bin ich der Meinung, die kommunalen sind eher am Menschen und seinen Bedürfnissen, als die Landes- oder Bundespolitiker. Desahlb sind die mir auch lieber. Die Jungs- und Mädels hängen die Plakate, organisieren Veranstaltungen, holen sich die Prügel ab und versuchen die Schäden zu begrenzen. Dabei spielt die gute kommunale Arbeit die sie leisten oft gar keine Rolle. Auch kein leichter Job. Aber in einer Demokratie wichtig! Nur wer mitmacht, verhindert, dass andere über sein Leben allein bestimmen.

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