szmmctag

Archiv der Einträge: 18 Mai, 2008
  • Streicheleinheiten von Wilhelm


    Powerblogging und Pizza mit Willi from Ralph Schipke on Vimeo.

    Ich bin ja der Meinung, dass es für das außerordentlich gute Engagement noch eine kleine Streicheleinheit von Wilhelm geben sollte. Die Pizza war wirklich eine sehr gute Idee, dafür möchte ich mich auch noch einmal recht herzlich bedanken!
    Die Sache an sich fand ich aber wirklich klasse um mal einen Mini-Einblick zu bekommen, wie man als Wahlreporter auf Kandidaten eingehen muss und die außerordentlich kurze Zeit zwischen den ersten Hochrechnungen und dem Wahlergebnis nutzen muss um den Kandidaten wichtige Fragen der "ersten Hoffnung" zu stellen. Um ein Resümee zu ziehen hatte ich heute keine Langeweile und fand die ganze Veranstaltung interessant.

    Paul Mundthal

  • Siegerposen

    Sieger KrügerZum Gruppenbild mit Damen stellte sich Amtsinhaber Paul Krüger auf seiner Sieger-Party.













    Sieger Schröder

    Ganz in Familie inmitten seines kompetenten Wahlkampfteams präsentierte sich der Herausforderer Hans-Joachim Schröder.













    Wahlabend bei Schroeders

    Fotos/Video: Frank Wilhelm

  • Dietrich Demokratie

    4 Familiäre Atmosphäre herrschte im Café Berlin, in dem rund 20 Sympathisanten FDP-Kandidatin Claudia Dietrich zum Endergebnis beglückwünschten. Trotz eher bescheidener 2,7% Stimmenanteil zeigte sich Frau Dietrich im Reinen mit Wahlkampf und Resultat: "Ich bin auf jeden Fall zufrieden. Wir haben einen guten Wahlkampf gemacht".
    Ähnlich sahen es die anwesenden Gäste und prosteten gemeinsam auf das Wohl und die politische Zukunft ihrer Front-Frau. Während diese ihrer Anhängerschaft den Restbestand der Wahlplakate signierte, fuhr das Küchenpersonal bereits das kalte Büffett auf. Nur der Stadtkanal mit den Abstimmungsergebnissen flimmerte einsam am hinteren Ende des Raumes vor sich hin und erfuhr keine weitere Beachtung.
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  • Schlips ab und Prost

    SpeisenEine Holzmedaille à 10,7% durfte Michael Nötzel (parteilos) mit nach Hause nehmen. Dass er besser abschneiden konnte, als die SPD-Parteikandidatin Ohlemacher, freute nicht nur ihn, sondern auch seinen Pressesprecher Enrico Dressler. Beide zeigten sich bei der Wahlkampfparty im Fürstenkeller gewohnt kampfeslustig. "Bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr werden wir wieder angreifen", sagte Dressler und legte nach: "Wer weiß, ob es überhaupt nochmal OB-Direktwahlen geben wird. Das Demokratieverständnis der CDU ist dem der SED schließlich nicht ganz unähnlich."
    Trotz dieser düsteren Prophezeiung ließen sich Nötzels Familie, Freunde und Unterstützer am Wahlabend nicht die Stimmung verderben. Nötzel selbst legte Schlips und Jackett ab, ließ sich einen Schoppen Roten schmecken und zog Bilanz der letzten Wochen. "Ich hatte keinen Nachteil ohne meine alte Partei. Mein sechsköpfiges Wahlkampfteam und ich haben eine Menge erreicht und darauf bin ich stolz."
    Stolz wie Oskar war auch Sohnemann Benedikt. "Mein Vater war der beste Kandidat. Er war offen, ehrlich, hat keine falschen Versprechungen gemacht. Er hat Erfahrung und Lösungen für kommunale Probleme." Seine Entscheidung bei der Stichwahl steht schon fest: "Die Mülltonne."
    Torsten Hanke, langjähriger Bekannter des Ex-CDU-Mannes hatte zwar auf 20% der Stimmen gehofft. "10,7% sind aber auch keine Enttäuschung."
    Nach der Stichwahl hofft Nötzel auf eine Einladung des neuen Oberbürgermeisters. "Die letzten Wochen Revue passieren zu lassen, kann eine echte Chance für die Stadt sein."

    PlakatBuffetBaby Made in NB
    Familie

    Text, Fotos und Video: Angie Pohlers

  • Mehr Anerkennung gewünscht

    ComputerIn gemütlicher Runde wartete man bei der Wahlparty Klaus Schiers auf die Ergebnisse der Auszählung. In ausgelassener Stimmung wurde dabei gegrillt und gelacht. Doch etwas wurde die Stimmung dann doch durch die Wahlergebnisse gedrückt.

    "Wir hatten zwar nie erwartet die Wahl zu gewinnen, doch etwas mehr Anerkennung für unsere Arbeit der letzten Jahre und eine stärkere Bestätigung unserer Politik hätten wir uns schon gewünscht", meint Klaus Schier. "Den teils amerikanisch wirkenden Wahlkampf fande ich überzogen. Da konnten wir natürlich auch nicht mithalten. Doch anhand der Ergebnisse der Wahlen zeigt sich leider:'Masse setzt sich gegen Klasse durch.'"
    "Wir wollten im Rahmen des Wettkampfes unsere Politikansätze einbringen", sagt Harald Diehn. "Mit einem sechsten Platz habe ich fest gerechnet."

    Stark anmerken ließ sich die Wählergemeinschaft Klaus Schiers die Enttäuschung aber nicht. Und die einzigen Tränen, die an diesem Abend flossen, waren Freudentränen einer Mutter über das Wiedertreffen mit ihrer lange nicht gesehenen Tochter.
    PartyZwei gute Freunde
    Text und Fotos: Agnes Matz

  • Nicht gut ist besser als schlecht

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    Die SPD versuchte mit guter Miene und dem ein oder anderen Glas Bier ein Ergebnis hinzunehmen, das weder Freudenssprünge noch Tränen provozierte. Gisela Ohlemacher behielt trotz des bescheidenen Ergebnisses Haltung: "Natürlich hätten wir uns eine besseren Ausgang erhofft. Aber all die Erfahrungen, die wir gemeinsam im Wahlkampf gesammelt haben, lassen mich insgesamt ein verhalten-optimistisches Resumee ziehen."
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    Joachim Lübbert (rechts), Kandidat der letzten OB-Wahlen und Gisela Ohlemacher: geschlagene Blicken nach vorn.

    Schwerer als die Enttäuschung wog die Verwunderung über das unerwartet gute Abschneiden des Amtsinhabers. So habe Ohlemacher vor der Wahl in Gesprächen verstärkt den Eindruck gewonnen, dass es "out" sei, Krüger zu wählen.
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    Kein TV-Schnickschnack: 88.0 brachte die Wahlergebnisse ins AWO-Haus.

    Die Aufgabe der Neubrandenburger Sozialdemokraten sei es nun, weiterhin ernsthafte Kommunalpolitk zu machen und sich "gleich morgen auf die Kommunalwahl 2009" vorzubereiten, wie Joachim Lübbert kämpferisch erklärte.8

    Felix Schürgut, Mitglied bei den Neubrandenburger Jusos.

    Eine Empfehlung für die Stichwahl am 1.Juni mochten weder Ohlemacher noch ihre Genossen abgeben. Ihre Hoffnungen ruhen vor allem auf dem Lernwillen der verbliebenen Kandidaten, den offenkundigen Willen der Wähler nach mehr Bürgernähe nachzukommen.

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  • Bratwurst und Rote-Beete-Saft

    Bei der Wahlparty von Irina Parlow (DIE LINKE) machte sich nach erstem Hochmut eine bierernste Stimmung breit.
    Nach einer leichten Verspätung, aber mit einem herzlichen Empfang begrüßte Irina Parlow gegen 18:30 Uhr Ihre Wahlparty-Gänger im Latücht.

    Ein paar parteinahe Freunde waren extra aus Berlin angereist um Frau Parlow bei Ihrem Wahlkampf zu unterstützen.
    Die Bratwurst schmeckte und so machte sich vorerst heitere Stimmung nach den ersten Hochrechnungen breit.
    Später war das eher spärlich angerichtete Büffet auch schon ratzefatze leer, aber mit gefülltem Magen ließen sich die weiteren "Hoch"Rechnungen ganz gut verkraften.
    Irina Parlow ließ sich die Bratwurst nicht vom Teller nehmen, denn zu diesem Zeitpunkt war sie bereits nicht mehr anwesend, da Sie einen wichtigen Termin bei NB-Radiotreff 88,0 wahrnehmen musste. So konnte Sie ihren eigenen Mißerfolg nicht mit ihren Genossen teilen.
    Letztendlich wurde noch ein parteinaher rote Beete-Saft an unseren Lokal-Willi übergeben.

    Rote BeetePublikumParlow 2Parlow 3Parlow 1
    Kakatus
    Linker GrillerRote SockeLeeres BufettKaktusbier

    Text: Paul Mundthal Fotos: Uta Steinwehr und Paul Mundthal

  • Nu hammers

    19:13:34 Uhr

    26 374 Viertorestädter haben entschieden: Krüger und Schröder in der Stichwahl.

    Wir schalten um zu den Wahlpartys.

    19:10 Uhr

    Nur noch drei Wahllokale sind auszuzählen. Das wird knapp!

    18:45 Uhr

    Absetzbewegung von Krüger (25,92 %) und Schröder (25,01 %), noch immer dicht auf Parlow (21,70 %)

    Kurierfahrer
    Die Wahl-Kurierfahrer im Rathaus diskutieren die ersten Ergebnisse im Rathaus. Foto per MMS von F. Wilhelm

    18:25 Uhr

    Kopf-an-Kopf-Rennen

    Parlow, Krüger , Schröder. Nach jedem neuen Wahllokal (gerade 7 von 58 ) wechselt die Platzierung dieser Drei.

    18:10 Uhr
    Hochrechnung auf Basis von drei befragten Redaktionstätigen:

    Drei x Krüger
    Zwei x Schröder
    Ein x Nötzel (wat 'n Optimist)

    Ergebnisse ab 19.30 Uhr erwartet.

  • Mau, mau

    WahlurneSonntag, 14 Uhr: Zwischenstand Wahlbeteiligung gleich 25,4 Prozent. Noch nicht mit eingerechnet sind dabei allerdings die zahlreich eingegangenen Stimmzettel bei der Briefwahl. Trotzdem, berauschend ist das Zwischenergebnis allemal nicht. Eine Vergleichsmarke von 2001 gibt es leider nicht. Zu einer Prognose, wie es um 18 Uhr aussehen wird, will sich keiner der Wahlexperten aus der Abteilung Statistik und Wahlen hinreißen lassen. 2001 waren es 46,3 Prozent. Vielleicht sollte es doch früh um 8 Uhr wieder Lieder von den Pionieren Kindergärten und Schulen geben und für den ersten Wähler einen Blumenstrauß. War ja nicht alles schlecht früher.
    Bald sind ja wieder Wahlen, jetzt heißt es erst einmal: Auf auf zum Endspurt!

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